Getting Things done
David Allens Buch über Selbstmanagement im Alltag
Zeit ist so ziemlich das Einzige, was man nicht kaufen kann. Gerade für Affiliates, die ihr Business nur nebenberuflich betreiben, stellt Zeitmangel ein großes Problem dar. Zu viele neue Ideen, zu viele Ereignisse die unsere Reaktion erfordern und zu wenig Zeit um den gesamten Workload zu stemmen.
Genau hier setzt „Getting things done“ von David Allen an. Das Buch macht deutlich, dass es oft nicht unmittelbar ein Problem mangelnder Zeit ist, sondern eine Frage der Organisation. Wer hat das nicht selbst erlebt. Mit guten Vorsätzen und einer ordentlichen Portion Motivation vor den Rechner sitzend, einmal Outlook geöffnet und schon flattern duzende Emails in die Postbox, die natürlich alle sofort bearbeitet werden müssen. David Allen ist ein bekannter Coach für Selbstmanagement. Seiner Theorie nach, sammeln sich im Laufe des Tages viele Dinge im Kopf an, die unsere Aufmerksamkeit benötigen. Der Stapel im Kopf wird so groß, dass wir uns nicht mehr effektiv auf eine Sache konzentrieren können. Das Buch zeigt Möglichkeiten und Wege, wie diese Dinge organisiert werden können. Die Theorie von David Allen zielt darauf ab, unerledigte Dinge beiseite zu packen, um zu einem späteren Zeitpunkt dahin zurückzukehren.
In „Getting things done“ wird auch über konkrete Möglichkeiten zur Umsetzung gesprochen. Wie sollte der Email Client idealerweise organisiert sein? Wie lege ich Notizen optimal ab? Wie hefte ich Dokumente zur Wiedervorlage ab? Ein konkretes Beispiel aus meiner persönlichen Erfahrung sind beispielsweise abonnierte Newsletter. In vielen Newsletter Emails finden sich neue Ideen oder Themen, die weiter evaluiert werden wollen. Was mache ich mit dieser Email? In dem Moment in dem ich den Newsletter lese, kann ich mich nicht darum kümmern. Was ist die Konsequenz? Ich lasse die Newsletter Email in der Inbox liegen und gehe davon aus, dass sich später Zeit für die Bearbeitung findet. Innerlich weiß ich jedoch bereits, dass ich die Email nie wieder anfasse, da bereits hunderte von Emails auf ihre Bearbeitung warten.
Für dieses - und andere - Szenarien gibt das Buch Antworten. Offensichtlich lege ich immer mehr Emails in meiner Inbox ab, obwohl ich bereits das Vertrauen in mein System verloren habe. Das Gehirn lässt sich aber nicht „überlisten“. Gedanken wie „hier musst du noch was tun“ oder „da gibt es noch eine Email die du Dir anschauen wolltest, verschwinden erst aus dem Hinterkopf wenn ich meinem Ablagesystem selbst vertraue.
Ganz ohne Kritik sollte man das Buch aber auch nicht stehen lassen. David Allen legt sich bei seinem Zeitmanagement Coaching nicht auf eine bestimmte Branche fest. Das ist soweit in Ordnung, als das Rechtanwälte, Ärzte, Webdesigner oder eben Affiliates das Buch lesen können. Dadurch gibt es allerdings auch viele konkrete Vorschläge, die für den Bereich Online- und Affiliate Marketing abwegig erscheinen. Die wenigsten Affiliates die ich kenne, haben eine klassischen Aktenschrank Viele Tipps scheinen eher für Großraumbüros bei Siemens geeignet. Am Anfang des Buches ist man noch sehr motiviert etwas ändern zu wollen. Später flacht diese Motivation etwas ab, da das Buch sich sehr in die Länge zieht. Inzwischen scheint es sogar eine deutsche Übersetzung zu geben. Wer gut in Englisch ist, sollte in jedem Fall das Original lesen.
Genau hier setzt „Getting things done“ von David Allen an. Das Buch macht deutlich, dass es oft nicht unmittelbar ein Problem mangelnder Zeit ist, sondern eine Frage der Organisation. Wer hat das nicht selbst erlebt. Mit guten Vorsätzen und einer ordentlichen Portion Motivation vor den Rechner sitzend, einmal Outlook geöffnet und schon flattern duzende Emails in die Postbox, die natürlich alle sofort bearbeitet werden müssen. David Allen ist ein bekannter Coach für Selbstmanagement. Seiner Theorie nach, sammeln sich im Laufe des Tages viele Dinge im Kopf an, die unsere Aufmerksamkeit benötigen. Der Stapel im Kopf wird so groß, dass wir uns nicht mehr effektiv auf eine Sache konzentrieren können. Das Buch zeigt Möglichkeiten und Wege, wie diese Dinge organisiert werden können. Die Theorie von David Allen zielt darauf ab, unerledigte Dinge beiseite zu packen, um zu einem späteren Zeitpunkt dahin zurückzukehren.
In „Getting things done“ wird auch über konkrete Möglichkeiten zur Umsetzung gesprochen. Wie sollte der Email Client idealerweise organisiert sein? Wie lege ich Notizen optimal ab? Wie hefte ich Dokumente zur Wiedervorlage ab? Ein konkretes Beispiel aus meiner persönlichen Erfahrung sind beispielsweise abonnierte Newsletter. In vielen Newsletter Emails finden sich neue Ideen oder Themen, die weiter evaluiert werden wollen. Was mache ich mit dieser Email? In dem Moment in dem ich den Newsletter lese, kann ich mich nicht darum kümmern. Was ist die Konsequenz? Ich lasse die Newsletter Email in der Inbox liegen und gehe davon aus, dass sich später Zeit für die Bearbeitung findet. Innerlich weiß ich jedoch bereits, dass ich die Email nie wieder anfasse, da bereits hunderte von Emails auf ihre Bearbeitung warten.
Für dieses - und andere - Szenarien gibt das Buch Antworten. Offensichtlich lege ich immer mehr Emails in meiner Inbox ab, obwohl ich bereits das Vertrauen in mein System verloren habe. Das Gehirn lässt sich aber nicht „überlisten“. Gedanken wie „hier musst du noch was tun“ oder „da gibt es noch eine Email die du Dir anschauen wolltest, verschwinden erst aus dem Hinterkopf wenn ich meinem Ablagesystem selbst vertraue.
Ganz ohne Kritik sollte man das Buch aber auch nicht stehen lassen. David Allen legt sich bei seinem Zeitmanagement Coaching nicht auf eine bestimmte Branche fest. Das ist soweit in Ordnung, als das Rechtanwälte, Ärzte, Webdesigner oder eben Affiliates das Buch lesen können. Dadurch gibt es allerdings auch viele konkrete Vorschläge, die für den Bereich Online- und Affiliate Marketing abwegig erscheinen. Die wenigsten Affiliates die ich kenne, haben eine klassischen Aktenschrank Viele Tipps scheinen eher für Großraumbüros bei Siemens geeignet. Am Anfang des Buches ist man noch sehr motiviert etwas ändern zu wollen. Später flacht diese Motivation etwas ab, da das Buch sich sehr in die Länge zieht. Inzwischen scheint es sogar eine deutsche Übersetzung zu geben. Wer gut in Englisch ist, sollte in jedem Fall das Original lesen.
