Worüber bloggen

Do's und Dont's im Affiliate Blog

Na, auch schon von der Web 2.0 Welle erfaßt? Social Networking - eines der großen Buzzwörter aus den letzten Jahren. Was zum Henker sind "Social Networking Websites"? Darunter darf man sich jede Art von Website vorstellen, die Nutzer miteinander verbindet, zum gemeinsamen Austausch anregt oder teilweise sogar von den Internetnutzern gestaltet wird. Massiv weit vorne sind die Blogs. Ein Blog ist ein Tool, mit dem man auf seiner Webseite in sekundenschnelle interessante Inhalte erstellen und publizieren kann. Okay vielleicht nicht in Sekunden, man muss den Kram ja auch noch schreiben irgendwie - aber schon extrem schnell und einfach irgendwie. Die Inhalte kann man entweder sofort oder, je nach Blog Software, zeitversetzt veröffentlichen. Alle guten Blogtools wie Wordpress, Moveable Type oder Pebble besitzen diese Funktion. Die Leser der Inhalte können zu jedem Artikel sofort Kommentare schreiben und sich aktiv am Blog beteiligen.

Wer selbst zum Blogger werden will muss wissen, worüber er schreiben (bloggen) möchte. Ist der Blog nur ein Teil der eigentlichen Webseite, muss der Inhalt zur restlichen Seite passen. Wer einen komplett unabhängigen Blog startet, hat freie Auswahl zu Thema. Worüber blogged man als Affiliate? Natürlich in erster Linie über Themen, die einem Geld einbringen sollen, z.B. andere Webseiten, spannende Themen oder Produkte. Jeder Blog Eintrag sollte irgendwie Geld einbringen, beispielsweise über Partnerlinks die im Text eingebaut werden. Trotzdem immer den Leser im Hinterkopf behalten. Niemand wird irgend etwas kaufen, wenn du über ein langweiliges Thema bloggst und dein Eintrag schon beim Hinschauen "KAUF MICH" schreit.

Ein sehr wichtigster Faktor, der einen Blog erfolgreich macht, ist Vertrauen. Deine Leser müssen an das glauben was du schreibst, damit sie das kaufen was du willst. Gib deinem Blog ein Gesicht, dadurch schaffst du eine persönliche Beziehung - und die schafft Vertrauen. Wer Windows kauft, hat irgendwo Bill Gates im Hinterkopf und nicht an den Konzern Microsoft. Zwei kleine Dinge helfen Dir dem Blog ein Gesicht zu geben. Mach aus deinem Impressum eine kleine Vorstellung deiner Person. Verrate dem Leser ein paar Dinge über dich. Auch bei deinen Blog Einträgen kannst du Vertrauen aufbauen, indem du oben in jedem Blogpost ein kleines Bild von Dir plazierst.

Wenn dein Blog erstmal einen guten Ruf hat, verarsche deine Leser nicht. Wenn du Affiliate Links im Blog einbaust, mache die Nutzer darauf aufmerksam. Dave Taylor hat in seinem Vortrag auf der Affiliate Summit, dafür ein nettes Beispiel gebracht. In seinem Block schreibt er für jeden Einträg, der Affiliate Links enthält eine kleine Fußnote. In etwa so: "Die Links im Text sind Partnerlinks die mir helfen diesen Blog zu finanzieren. Wenn ihr lieber direkt auf die Seite gehen wollt, dann benutzt diese URL..." - die URL ohne Partnerlink, ist dann direkt zur Homepage und macht es dem Nutzer schwerer die eigentliche Seite zu finden. Der nette Nebeneffekt ist, dass der Blog Leser darüber informiert wird, dass sich Partnerlinks auf der Seite befinden. Das schafft Vertrauen und erhöht die Conversion Rate enorm.

Noch mal zu den Bloginhalten. Ein Blog sollte sich immer auf ein Thema spezialisieren. Wer über Autos blogged, darf nicht gleichzeitig über Fallschirmspringen bloggen. Ein SEO Blog beschäftigt sich mit Suchmaschinenoptimierung. Mal ehrlich, wer geht schon auf den Blog von Matt Cutts und liest dann in einer anderen Kategorie als Google / SEO. Wenn du beim Thema bleibst, kommen deine interessierten Leser immer wieder und schauen ob es etwas Neues gibt. Sind die Themen gestreut, werden einige Kategorien nicht gut mit aktuellen Blog Entries versorgt. Der Auto Freak kommt auf deinen Blog und sieht nur Einträge über Fallschirmspringen. Zu blöd - und tschüß. Noch fataler kann es werden wenn einfach thematisch unpassende Einträge untergewürfelt werden. Auch dafür gab Mr. Taylor in seiner Session ein nettes Beispiel. Jemand von Microsoft, hatte im Firmen Tech-Blog angefangen, über den Tod seiner Mutter zu schreiben. Dagegen ist an sich nichts einzuwenden. Allerdings fanden das viele Leser des Blogs ziemlich unprofessionell und kehrten dem Microsoft Blog den Rücken. Moral von der Geschichte: User sind kaltherzig und bleib bei deinem Thema.




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