Ärgernis Produktdaten
Wie wichtig sind Ihnen Affiliates
Heute muss ich meinem Ärger, über die Productfeed Qualität eines bekannten Netzwerkes, mal ein wenig Luft verschaffen. Wer selbst Affiliate ist, weiß mit Sicherheit mit dem Begriff Productfeed etwas anzufangen. Für alle anderen sei der Begriff noch einmal in zwei Sätzen erklärt. Ein Productfeed ist eine kontinuierlich aktualisierte Datei mit Produktdaten eines Partnerprogramms. Als Format hat sich xml oder csv etabliert. Die meisten Affiliate Netzwerke bieten Produktdaten für alle Partnerprogramme in einem einheitlichen Format an. Leider existiert kein netzwerkübergreifender, einheitlicher Standard wie es ihn beispielsweise mit XML-RPC im Bereich Blog Pingback gibt. Wer Productfeeds von Tradedoubler, Zanox oder CJ einlesen will, muss jeweils einen individuellen Import programmieren.
Für unsere Website matinga.de nutzen wir Produktdaten von verschiedenen Affiliate Netzwerken. Der asynchrone Import der Produktdaten basiert, wie alle unsere Projekte, auf Java Technologien. Für jedes Affiliate Netzwerk existiert eine eigene Basisklasse, in der die individuelle Funktionalität gekapselt. Die Basisklasse sorgt dafür, dass die Produktdaten netzwerkspezifisch heruntergeladen und eingelesen werden.
Um so ärgerlicher ist es, wenn die Produktdaten kaputt oder fehlerhaft ausgeliefert werden, wie das in letzter Zeit gehäuft bei einem großen deutschen Netzwerk der Fall ist. Über dieses Netzwerk, dessen Name ich nicht nennen möchte, importieren wir die Produktdaten für die Programme von Mexx, Heine und Douglas. In dem speziellen Fall, liest die angesprochene Java Basisklasse eine komplette zip-Datei ein, in der dann jeweils drei csv-Dateien für die angesprochenen Partnerprogramme enthalten sind. Für die Aktualisierung der Produktdaten versuchen wir einen Zyklus von 1-2 Wochen hinzubekommen. Die importierten Produkte werden zunächst auf unser lokales Testsystem eingespielt und anschließend redaktionell überarbeitet.
Anfang Mai stellte ich fest, dass die Productfeeds für Mexx und Heine nicht mehr im zip-File enthalten waren. Bereits hier hätte ich mir vom Netzwerk eine pro-aktive Ankündigung per Email gewünscht. Ich schrieb an den Support.
Die erste Antwort erhielt ich noch am gleichen Tag.
Auch unsere Redakteure und Datenpfleger wollen ausgelastet sein. Für diesen Update Zyklus konnten wir also Mexx und Heine nicht importieren, darauf vertrauend das der Fehler schnell behoben werden würde. Eine zweite Email erreichte mich wenige Tage später.
Aufgrund der positiven Nachricht nahm ich die beiden Programme wieder in den Update Zyklus mit auf. Um so ärgerlicher war Mitte Juni die Feststellung, dass das Problem doch nicht behoben wurde. Hier muss ich mir auf die Fahnen schreiben, im Vertrauen darauf, dass die Produktdaten wieder zur Verfügung stehen, nicht präventiv nachgeschaut zu haben. Ich schrieb eine weitere Nachricht an das Netzwerk und wies darauf hin, dass mir die Problembehebung bereits zweimal zugesichert wurde. Nach einer nochmaligen Entschuldigung, wurde der Fehler dann wirklich nach einigen Tagen behoben.
Im gestrigen Produktdaten-Update Zyklus musste ich leider feststellen, dass der Productfeed zwar vorhanden aber fehlerhaft war. Alle Deeplinks für das Partnerprogramm von Mexx lassen sich nicht aufrufen. Statt einer Weiterleitung auf das Produkt, erhält der Benutzer folgende Fehlermeldung: „ERROR: wrong parameter, et or et_id missing“. Auf eine erneute Nachfrage beim Netzwerk, wurde der schwarze Peter der betreuenden Agentur zugeschoben. Für mich als Affiliate ist jedoch nicht die Agentur, sondern das Netzwerk der Ansprechpartner Nummer 1. Das Vertrauen darin, die Produktdaten über das nicht zu nennende Netzwerk laufen zu lassen, wird damit belohnt, dass die Daten inzwischen veraltet sind, nicht aktualisiert werden können und über die Deeplinks keine Umsätze generiert werden können.
So schafft man keine Win-Win Situation zwischen Advertiser und Publisher. Da die angesprochenen Produktdaten aktuell bei einem Konkurrenz-Netzwerk korrekt bereitstehen, werde ich unseren Import Zyklus demnächst umstellen. Dank objektorientierter Programmierung, bedeutet das glücklicherweise nur die Verwendung einer anderen Basisklasse für die beiden Partnerprogramme von Mexx und Heine.
Für unsere Website matinga.de nutzen wir Produktdaten von verschiedenen Affiliate Netzwerken. Der asynchrone Import der Produktdaten basiert, wie alle unsere Projekte, auf Java Technologien. Für jedes Affiliate Netzwerk existiert eine eigene Basisklasse, in der die individuelle Funktionalität gekapselt. Die Basisklasse sorgt dafür, dass die Produktdaten netzwerkspezifisch heruntergeladen und eingelesen werden.
Um so ärgerlicher ist es, wenn die Produktdaten kaputt oder fehlerhaft ausgeliefert werden, wie das in letzter Zeit gehäuft bei einem großen deutschen Netzwerk der Fall ist. Über dieses Netzwerk, dessen Name ich nicht nennen möchte, importieren wir die Produktdaten für die Programme von Mexx, Heine und Douglas. In dem speziellen Fall, liest die angesprochene Java Basisklasse eine komplette zip-Datei ein, in der dann jeweils drei csv-Dateien für die angesprochenen Partnerprogramme enthalten sind. Für die Aktualisierung der Produktdaten versuchen wir einen Zyklus von 1-2 Wochen hinzubekommen. Die importierten Produkte werden zunächst auf unser lokales Testsystem eingespielt und anschließend redaktionell überarbeitet.
Anfang Mai stellte ich fest, dass die Productfeeds für Mexx und Heine nicht mehr im zip-File enthalten waren. Bereits hier hätte ich mir vom Netzwerk eine pro-aktive Ankündigung per Email gewünscht. Ich schrieb an den Support.
Sehr geehrte Damen und Herren,
in unserem Productfeed xxx.zip sind keine Produktdaten mehr für Mexx und Heine enthalten. Können Sie die Produktdaten dem Feed bitte wieder hinzufügen?
Mit freundlichen Grüßen,
xxx
Die erste Antwort erhielt ich noch am gleichen Tag.
Hallo Herr xxx,
es gab beim Einlesen des Produktkatalogs Schwierigkeiten, aber das Problem sollte im Laufe des morgigen Tages gelöst sein und dann werden wir Ihnen selbstverständlich den Produktkatalog neu einrichten. Bitte entschuldigen Sie die Umstände und vielen Dank für Ihr Verständnis.
Viele Grüße
xxx
Auch unsere Redakteure und Datenpfleger wollen ausgelastet sein. Für diesen Update Zyklus konnten wir also Mexx und Heine nicht importieren, darauf vertrauend das der Fehler schnell behoben werden würde. Eine zweite Email erreichte mich wenige Tage später.
Hallo Herr xxx,
ich habe gerade noch einmal nachgeguckt und kann Ihnen erfreulicherweise mitteilen, dass der Produktkatalog von Mexx wieder in Ordnung ist. Es sollte also jetzt wieder funktionieren. Sollte es weitere Probleme geben, melden Sie sich einfach und ich werde Ihnen weiterhelfen. Vielen Dank für Ihr Verständnis und beste Grüße,
xxx
Aufgrund der positiven Nachricht nahm ich die beiden Programme wieder in den Update Zyklus mit auf. Um so ärgerlicher war Mitte Juni die Feststellung, dass das Problem doch nicht behoben wurde. Hier muss ich mir auf die Fahnen schreiben, im Vertrauen darauf, dass die Produktdaten wieder zur Verfügung stehen, nicht präventiv nachgeschaut zu haben. Ich schrieb eine weitere Nachricht an das Netzwerk und wies darauf hin, dass mir die Problembehebung bereits zweimal zugesichert wurde. Nach einer nochmaligen Entschuldigung, wurde der Fehler dann wirklich nach einigen Tagen behoben.
Im gestrigen Produktdaten-Update Zyklus musste ich leider feststellen, dass der Productfeed zwar vorhanden aber fehlerhaft war. Alle Deeplinks für das Partnerprogramm von Mexx lassen sich nicht aufrufen. Statt einer Weiterleitung auf das Produkt, erhält der Benutzer folgende Fehlermeldung: „ERROR: wrong parameter, et or et_id missing“. Auf eine erneute Nachfrage beim Netzwerk, wurde der schwarze Peter der betreuenden Agentur zugeschoben. Für mich als Affiliate ist jedoch nicht die Agentur, sondern das Netzwerk der Ansprechpartner Nummer 1. Das Vertrauen darin, die Produktdaten über das nicht zu nennende Netzwerk laufen zu lassen, wird damit belohnt, dass die Daten inzwischen veraltet sind, nicht aktualisiert werden können und über die Deeplinks keine Umsätze generiert werden können.
So schafft man keine Win-Win Situation zwischen Advertiser und Publisher. Da die angesprochenen Produktdaten aktuell bei einem Konkurrenz-Netzwerk korrekt bereitstehen, werde ich unseren Import Zyklus demnächst umstellen. Dank objektorientierter Programmierung, bedeutet das glücklicherweise nur die Verwendung einer anderen Basisklasse für die beiden Partnerprogramme von Mexx und Heine.
