Affiliate Summit UK
Eindrücke von der Affiliate Messe aus London
Mehr als eine Woche liegt sie nun schon zurück. Leider hatte ich bisher noch nicht die Zeit, über meine Eindrücke von der Affiliate Summit UK zu bloggen. Während in Deutschland bisher eigentlich nur die OMD einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt hat, buhlen in den Staaten verschiedene Veranstaltungen um die Gunst der Online Marketeers, Affiliates und SEO's. Neben der SES, der SMX, der PPC Summit ist besonders die Affiliate Summit ein gut besuchtes Highlight im Kalender. In den USA konnte die Affiliate Messe zuletzt einen Besucherrekord von mehr als 2.000 Besuchern verzeichnen. Diesen Erfolg wollen die beiden Gründer Shawn Collins und Missy Ward nun auch nach Europa tragen.
Am 28.9. öffnete die Affiliate Summit UK zum ersten Mal ihre Pforten. Das Olympia Conference Center ist relativ einfach zu finden. Mit der Tube fährt man vom Picadelly Circus aus rund 20 Minuten nach Hammersmith, muss dann allerdings noch 15 Minuten zu Fuß laufen. Der 10er Bus hält direkt vor der Tür, braucht aber wegen des hohen Verkehrsaufkommens auch knapp eine Stunde vom Stadtzentrum aus. Ich war rund eine halbe Stunde vor der Shawns Eröffnungsrede angekommen. Es war noch alles ziemlich leer. In der Exhibit Hall wurden noch Stände aufgebaut. Das während der gesamten Messe nur rund 100 bis 150 Besucher anwesend waren, ist eine ziemliche Enttäuschung gewesen. Okay, die UK Version der Affiliate Summit kann als eintägige Veranstaltung sicher nicht mit den amerikanischen Originalen Affiliate Summit East oder West mithalten. Ein bißchen mehr Zulauf hätte ich mir trotzdem gewünscht. Mit lediglich 3 parallelen Sessions in 2 Konferenzräumen kann man angesichts der recht hohen Eintrittspreise, wohl doch eher wenige europäische Affiliates hinter dem Ofen hervorlocken. (Hier sollte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich den Full Conference Pass gratis von einem Freund vermittelt bekommen habe)
Pünktlich um 9:45 Uhr fing David Hall vom britischen Affiliate Netzwerk Affiliate Window mit seiner Eröffnungsrede an. Anschließend gaben sich Shawn und Missy das Mikro in die Hand. Den Rest der Keynote übernahm Linus Gregoriadis von E-Consultancy. Seine Präsentation zielte auf Trends im Affiliate Marketing ab. E-Consultancy hat in Großbritannien verschiedene Reports verfaßt, in denen Affiliates, Merchants und Netzwerke zu verschiedenen Themen befragt werden. Die ganze Geschichte war allerdings für Affiliates wie mich nicht besonders interessant, so dass im Endeffekt wenig hängengeblieben ist über das man heute noch schreiben könnte.
Das Highlight für mich war die erste Session, die von Wil Reynolds zum Thema "SEO for the new Google/MSN/Yahoo!" gehalten wurde. Ich hatte mir auf YouTube bereits eine andere Sessions von Wil angeschaut und muss echt sagen, dass er in Echt noch viel genialer rüberkommt. Unabhängig davon, dass er mir als Eagles Fan aus Philly sowieso schon sympathisch ist, kann er seine Zuhörer durch Humor, gute Rhetorik und Fachwissen echt in seinen Bann ziehen. Sein Vortrag begann mit einer Art Zeitstrahl, auf dem zu sehen war wie sich SEO in den letzten 10 Jahren (der Typ ist echt lange dabei anscheinend) verändert hat. Schlagworte wie Meta Tags, PR, Links, Linktausch und Paid Links waren alle am Zeitstrahl zu finden und haben zu ihrer Zeit entscheidend das Ranking beeinflußt - einige davon noch heute. Leider sind viele dieser Methoden manipulierbar. Nach Reynolds Ansicht gibt es nur ein echtes Kriterium, dass immer wichtig sein wird: Relevanz. Welche Faktoren werden in Zukunft eine Rolle spielen? Hier lohnt es sich darauf zu schauen, welchen Weg Google einschlägt.
Auch Yahoo! verfügt über ähnliche Tools wie Google, auch wenn man dort noch nicht weiss wie man sie einsetzen soll. Im Rest der Präsentation ging es eher darum, wie man relevanten Content schafft und wie man diesen bekannt macht, um möglichst gut verlinkt zu werden. Meine Favoriten:
Last not least noch zwei gute Links von Seomoz die jeder mit Interesse an Suchmaschinenoptimierung gesehen haben sollte. "The Wisdom & Folly of Directory Link Building" ist ein Artikel der sich damit befaßt, wie man gute Verzeichnisse erkennen kann. Wer wissen will, wie umkämpft ein bestimmter englischer Begriff ist, kann das "Keyword Difficulty Tool" ausprobieren.
Das es soll es erstmal zur ersten Session gewesen sein. Über die weiteren Präsentation gibt es einen anderen (und hoffentlich kürzeren Blog Eintrag). Irgendwie ist es aber zu genial wie Reynolds es schafft, meine Sichtweise im Bereich SEO so zu ändern, dass ich viele Sachen aus einer anderen Perspektive sehe. Wenn er es ausspricht klingt es immer so offensichtlich. Hey ich meine natürlich ist es quasi ein Kinderspiel für Google herauszufinden, dass die Footerlinks auf jeder Seite sicher nicht freiwillig gesetzt sind. Und trotzdem gerate ich immer wieder in Versuchung sowas zu tauschen....
Am 28.9. öffnete die Affiliate Summit UK zum ersten Mal ihre Pforten. Das Olympia Conference Center ist relativ einfach zu finden. Mit der Tube fährt man vom Picadelly Circus aus rund 20 Minuten nach Hammersmith, muss dann allerdings noch 15 Minuten zu Fuß laufen. Der 10er Bus hält direkt vor der Tür, braucht aber wegen des hohen Verkehrsaufkommens auch knapp eine Stunde vom Stadtzentrum aus. Ich war rund eine halbe Stunde vor der Shawns Eröffnungsrede angekommen. Es war noch alles ziemlich leer. In der Exhibit Hall wurden noch Stände aufgebaut. Das während der gesamten Messe nur rund 100 bis 150 Besucher anwesend waren, ist eine ziemliche Enttäuschung gewesen. Okay, die UK Version der Affiliate Summit kann als eintägige Veranstaltung sicher nicht mit den amerikanischen Originalen Affiliate Summit East oder West mithalten. Ein bißchen mehr Zulauf hätte ich mir trotzdem gewünscht. Mit lediglich 3 parallelen Sessions in 2 Konferenzräumen kann man angesichts der recht hohen Eintrittspreise, wohl doch eher wenige europäische Affiliates hinter dem Ofen hervorlocken. (Hier sollte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich den Full Conference Pass gratis von einem Freund vermittelt bekommen habe)
Pünktlich um 9:45 Uhr fing David Hall vom britischen Affiliate Netzwerk Affiliate Window mit seiner Eröffnungsrede an. Anschließend gaben sich Shawn und Missy das Mikro in die Hand. Den Rest der Keynote übernahm Linus Gregoriadis von E-Consultancy. Seine Präsentation zielte auf Trends im Affiliate Marketing ab. E-Consultancy hat in Großbritannien verschiedene Reports verfaßt, in denen Affiliates, Merchants und Netzwerke zu verschiedenen Themen befragt werden. Die ganze Geschichte war allerdings für Affiliates wie mich nicht besonders interessant, so dass im Endeffekt wenig hängengeblieben ist über das man heute noch schreiben könnte.
Das Highlight für mich war die erste Session, die von Wil Reynolds zum Thema "SEO for the new Google/MSN/Yahoo!" gehalten wurde. Ich hatte mir auf YouTube bereits eine andere Sessions von Wil angeschaut und muss echt sagen, dass er in Echt noch viel genialer rüberkommt. Unabhängig davon, dass er mir als Eagles Fan aus Philly sowieso schon sympathisch ist, kann er seine Zuhörer durch Humor, gute Rhetorik und Fachwissen echt in seinen Bann ziehen. Sein Vortrag begann mit einer Art Zeitstrahl, auf dem zu sehen war wie sich SEO in den letzten 10 Jahren (der Typ ist echt lange dabei anscheinend) verändert hat. Schlagworte wie Meta Tags, PR, Links, Linktausch und Paid Links waren alle am Zeitstrahl zu finden und haben zu ihrer Zeit entscheidend das Ranking beeinflußt - einige davon noch heute. Leider sind viele dieser Methoden manipulierbar. Nach Reynolds Ansicht gibt es nur ein echtes Kriterium, dass immer wichtig sein wird: Relevanz. Welche Faktoren werden in Zukunft eine Rolle spielen? Hier lohnt es sich darauf zu schauen, welchen Weg Google einschlägt.
- Google hat Feedburner gekauft - damit verfügt man über Daten wie "Wer hat welche Feeds bestellt", "Wie lange werden einzelne Feeds gelesen", "Welche Feeds werden schnell wieder abbestellt". Es ist ziemlich sicher, dass man solche Daten in Zukunft für das Ranking mit einspielen lassen wird.
- ähnliche Daten gibt der Google Reader her
- Google hat Gmail ins Leben gerufen und damit Zugriff auf Millionen von Emails jeden Tag. Warum nicht einfach mal schauen, welche Links sich die Leute so in Ihren Emails schicken (zumindest wenn sie am Spam Filter vorbeikommen). Ohne Zweifel würde Google das niemals zugeben, aber warum diese Informationen nicht für eine bessere Relevanz verwerten.
- Google ist ein Registrar und hat damit Zugriff auf alle Domainrelevanten Daten. Wer hat wann und welche Domains registriert? Vernetzungen können so ziemlich schnell abgefragt werden, besonders vor dem Hintergrund das gerne Wegwerf-Domains eingesetzt werden um andere schnell nach oben zu bringen. Reynolds rät zur Vorsicht. Lieber über anderen Namen oder über einen Proxy Service registrieren.
Auch Yahoo! verfügt über ähnliche Tools wie Google, auch wenn man dort noch nicht weiss wie man sie einsetzen soll. Im Rest der Präsentation ging es eher darum, wie man relevanten Content schafft und wie man diesen bekannt macht, um möglichst gut verlinkt zu werden. Meine Favoriten:
- auf College Fairs gehen um .edu Links abzustauben. Okay vielleicht nicht so relevant in Deutschland. Alternative hier vielleicht, Freunde und Bekannte anhauen ob man deren Uni-Webspace benutzen darf :)
- auf Veranstaltungen präsentieren um damit in Blogs wie diesem erwähnt zu werden
- über andere, bekannte Blogs und Autoren der eigenen Branche schreiben um damit Aufmerksamkeit zu erhalten (Flamen ist ausdrücklich okay)
- über eigene Erfahrungen, Reinfälle und vor allem Geheimtips schreiben und damit wirklich interessanten und wichtigen Content erzeugen. Wer viel gibt, bekommt viel mehr zurück. Ich meine, wer braucht heute schon den tausendsten Template Versicherungsvergleich als Tarifcheck24 Ableger, wo sowieso immer der gleiche Müll draufsteht.
Last not least noch zwei gute Links von Seomoz die jeder mit Interesse an Suchmaschinenoptimierung gesehen haben sollte. "The Wisdom & Folly of Directory Link Building" ist ein Artikel der sich damit befaßt, wie man gute Verzeichnisse erkennen kann. Wer wissen will, wie umkämpft ein bestimmter englischer Begriff ist, kann das "Keyword Difficulty Tool" ausprobieren.
Das es soll es erstmal zur ersten Session gewesen sein. Über die weiteren Präsentation gibt es einen anderen (und hoffentlich kürzeren Blog Eintrag). Irgendwie ist es aber zu genial wie Reynolds es schafft, meine Sichtweise im Bereich SEO so zu ändern, dass ich viele Sachen aus einer anderen Perspektive sehe. Wenn er es ausspricht klingt es immer so offensichtlich. Hey ich meine natürlich ist es quasi ein Kinderspiel für Google herauszufinden, dass die Footerlinks auf jeder Seite sicher nicht freiwillig gesetzt sind. Und trotzdem gerate ich immer wieder in Versuchung sowas zu tauschen....
