Wie man keine Website umsetzen sollte
Ryanair und Useability
Gestern hatte ich wieder mal das Vergnügen auf der Ryanair Webseite einen Flug zu buchen. Als Fluggesellschaft finde ich Ryanair ja ganz okay, aber auf der Webseite haben sie ein paar üble Schnitzer drin. Ich gehe jetzt mal nicht auf das Layout der Seite ein. Ich schätze darüber gibt es nicht soviel zu sagen. Es spricht für sich selbst.
Adsense am falschen Platz: im zweiten Schritt meiner Buchung, habe ich auf der Ryanair Seite einige Google Adsense Anzeigen gesehen. Ich verstehe nicht wirklich wozu das gut sein soll. Ich denke es ist in Ryanair's Interesse, dass alle Benutzer den Buchungsvorgang erfolgreich beenden und ihren Flug buchen. In diesem Sinne, sollte man dem Benutzer alle Steine, die einen Ausstieg aus der Seite bewirken können, aus dem Weg räumen. Adsense ist zwar nett weil es Geld einbringt, gleichzeitig wird der Benutzer aber seinen Flug nicht mehr buchen. Ein eindeutiger Interessenkonflikt für mich, es sei denn das Ryanair an den Adsense Anzeigen mehr verdient als an den gebuchten Flügen (was echt erschreckend wäre).
Versteckte default Option in Auswahllisten: vor dem Buchen des Fluges muss man angeben, ob man eine kostenpflichtige Reiserücktrittsversicherung abschliessen will. Will man eine Reiserücktrittsversicherung haben, ist es erforderlich sein Heimatland anzugeben. Hier hat Ryanair eine echt gemeine Useability Falle eingebaut. Die kostenfreie default Option „Keine Reiserücktrittsversicherung erforderlich“ ist in der Mitte des Auswahlmenüs „versteckt“. Die Idee kann eigentlich nur sein, dem Benutzer heimlich eine Reiserücktrittsversicherung unterzujubeln. Normalerweise ist die default Option immer voreingestellt oder gleich an erster Stelle in der Auswahl verfügbar.
Speichern vertraulicher Daten im Eingabefeld: ein Feature in einigen Browsern ist das Autocomplete bei Eingabefeldern. Das funktioniert so, dass wenn man Eingabefelder mehrmals benutzt, einem die vorherigen Eingaben angezeigt werden. Die Idee dahinter ist, dass der Benutzer nicht alle Angaben erneut machen muss. Bei Eingabefeldern die vertrauliche Daten enthalten, sehe ich das als Problem. Bei Ryanair sind die Eingabefelder für die Kreditkarten Informationen nicht korrekt implementiert, da das Autocomplete nicht ausgeschaltet ist. Wenn jemand Fremdes meinen Browser nach mir benutzt, kann er meinen Kreditkartennummer und meinen CVS Code als Autocomplete sehen. Das Autocomplete kann im HTML Code ausgeschaltet werden.
Versteckte Kosten: ziemlich dreist finde ich die versteckten Kosten, die Ryanair einem am Ende der Buchung allein für die Bezahlung überhilft. Als ich mit meiner schwedischen Kreditkarte auf der schwedischen Ryanair Seite gebucht habe, wurden mir allein für die Bezahlung mit Mastercard umgerechnet 20 Euro berechnet. Es gibt keine einzige Option für den Benutzer, mit der man ganz ohne Zusatzkosten bezahlen kann. Gestern ist mir dann aufgefallen, dass man auf der deutschen Ryanair Seite nur 5 Euro für die Zahlung mit Mastercard extra berappen muss. Das ist ist also mehr als interner Tipp zu vestehen, nie mehr über die schwedische Webseite zu buchen.
Adsense am falschen Platz: im zweiten Schritt meiner Buchung, habe ich auf der Ryanair Seite einige Google Adsense Anzeigen gesehen. Ich verstehe nicht wirklich wozu das gut sein soll. Ich denke es ist in Ryanair's Interesse, dass alle Benutzer den Buchungsvorgang erfolgreich beenden und ihren Flug buchen. In diesem Sinne, sollte man dem Benutzer alle Steine, die einen Ausstieg aus der Seite bewirken können, aus dem Weg räumen. Adsense ist zwar nett weil es Geld einbringt, gleichzeitig wird der Benutzer aber seinen Flug nicht mehr buchen. Ein eindeutiger Interessenkonflikt für mich, es sei denn das Ryanair an den Adsense Anzeigen mehr verdient als an den gebuchten Flügen (was echt erschreckend wäre).
Versteckte default Option in Auswahllisten: vor dem Buchen des Fluges muss man angeben, ob man eine kostenpflichtige Reiserücktrittsversicherung abschliessen will. Will man eine Reiserücktrittsversicherung haben, ist es erforderlich sein Heimatland anzugeben. Hier hat Ryanair eine echt gemeine Useability Falle eingebaut. Die kostenfreie default Option „Keine Reiserücktrittsversicherung erforderlich“ ist in der Mitte des Auswahlmenüs „versteckt“. Die Idee kann eigentlich nur sein, dem Benutzer heimlich eine Reiserücktrittsversicherung unterzujubeln. Normalerweise ist die default Option immer voreingestellt oder gleich an erster Stelle in der Auswahl verfügbar.
Speichern vertraulicher Daten im Eingabefeld: ein Feature in einigen Browsern ist das Autocomplete bei Eingabefeldern. Das funktioniert so, dass wenn man Eingabefelder mehrmals benutzt, einem die vorherigen Eingaben angezeigt werden. Die Idee dahinter ist, dass der Benutzer nicht alle Angaben erneut machen muss. Bei Eingabefeldern die vertrauliche Daten enthalten, sehe ich das als Problem. Bei Ryanair sind die Eingabefelder für die Kreditkarten Informationen nicht korrekt implementiert, da das Autocomplete nicht ausgeschaltet ist. Wenn jemand Fremdes meinen Browser nach mir benutzt, kann er meinen Kreditkartennummer und meinen CVS Code als Autocomplete sehen. Das Autocomplete kann im HTML Code ausgeschaltet werden.
Versteckte Kosten: ziemlich dreist finde ich die versteckten Kosten, die Ryanair einem am Ende der Buchung allein für die Bezahlung überhilft. Als ich mit meiner schwedischen Kreditkarte auf der schwedischen Ryanair Seite gebucht habe, wurden mir allein für die Bezahlung mit Mastercard umgerechnet 20 Euro berechnet. Es gibt keine einzige Option für den Benutzer, mit der man ganz ohne Zusatzkosten bezahlen kann. Gestern ist mir dann aufgefallen, dass man auf der deutschen Ryanair Seite nur 5 Euro für die Zahlung mit Mastercard extra berappen muss. Das ist ist also mehr als interner Tipp zu vestehen, nie mehr über die schwedische Webseite zu buchen.
Re: Wie man keine Website umsetzen sollte
Auf spiegel.de stand gerade heute etwas über die Zusatzkosten bei der Kreditkartenbezahlung. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,630705,00.html
Im Übrigen ist es so, dass die Gebühren pro Flug und Person anfallen. Deshalb gibt es auch keinen Unterschied, ob man über die deutsche oder schwedische Webseite bucht.
